Rund 100 Personen feierten am Sonntag, dem 20. September 2026, gemeinsam mit der Missionsgesellschaft Bethlehem SMB das Erntedankfest. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes standen die Dankbarkeit für den Regen sowie gleich mehrere Jubiläen: Die Hauptkapelle des Missionshauses Bethlehem blickt auf eine 90-jährige Geschichte zurück, und das Erntedankfest wird bereits seit 30 Jahren in dieser Form gefeiert.
Die Hauptkapelle des Missionshauses Bethlehem war gut besucht: Rund 100 Personen versammelten sich am letzten Sonntag zum traditionellen Erntedankfest der Missionsgesellschaft Bethlehem SMB.
Dankbarkeit für den Regen und mehrere Jubiläen
Den Gottesdienst leitete SMB-Missionar und Generalvikar Emilio Näf. In seiner Predigt stellte er die Dankbarkeit für den Regen ins Zentrum. Nach einer trockenen Zeit sei Wasser für Landwirtschaft und Natur von grosser Bedeutung und schenke Hoffnung für Wachstum und Ernte.
Gleichzeitig bot der Gottesdienst Anlass, auf mehrere Jubiläen zurückzublicken. So wurde die Hauptkapelle des Missionshauses Bethlehem vor 90 Jahren gemeinsam mit der Pforte des Gymnasiums, der Krypta sowie der Turmglocke eingeweiht. Auch das Erntedankfest selbst feiert ein Jubiläum: Seit 30 Jahren wird es von der Gärtnerei im Bethlehem liebevoll gestaltet und von der SMB gemeinsam mit der Bevölkerung gefeiert.

Das Sunnehof-Quartett, in dem auch der ehemalige Vereinspräsident Josef Wechsler Mitglied ist (Zweiter von rechts), sorgte für den musikalischen Rahmen.
Trockenheit in der Dekoration
Passend zum diesjährigen Thema «Trockenheit» setzte das Team der Gärtnerei die Dekoration eindrucksvoll um. Vertrocknete Wiesen, Erde, Gemüse und junge Setzlinge veranschaulichten, wie wichtig Wasser für das Gedeihen der Schöpfung ist.
Der Gottesdienst fiel zudem auf den Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag, wodurch er eine zusätzliche Bedeutung als Tag des Innehaltens und Dankens erhielt.
Für den musikalischen Rahmen sorgte das Sunnehof-Quartett, in dem auch der ehemalige Vereinspräsident Josef Wechsler Mitglied ist, mit bekannten Melodien wie «La Paloma» und verschiedenen volkstümlichen Liedern. Eine besondere Überraschung bot zudem Mauro Bachmann, der einige Stücke mit dem Alphorn interpretierte und für besondere Akzente sorgte.
Die Missionsgesellschaft Bethlehem dankt allen Mitwirkenden sowie den zahlreichen Gästen herzlich für das gemeinsame Feiern und die langjährige Verbundenheit.

Passend zum diesjährigen Thema «Trockenheit» setzte das Team der Gärtnerei die Dekoration eindrucksvoll um.
