Träger­schaft und operative Leitung

Alleinige Trägerin von Wohnen im Bethlehem ist die Missions­gesell­schaft Bethlehem SMB in Immensee. Es passt zu ihrem Selbst­verständnis, dass sie sich bei diesem Gross­projekt nicht von monetären, sondern von sozialen Interessen leiten lässt.

Die Missions­gesell­schaft Bethlehem nimmt als Glaubens­gemein­schaft ihre Interessen in zivilen Belangen seit vielen Jahren über den Verein Missions­haus Bethlehem (VMB) wahr. Dieser Verein ist denn auch als formelle Bauherrschaft des Projekts aktiv. Der Vereins­vorstand setzt sich zusammen aus drei Vertretern der Missions­gesell­schaft und vier externen Vertrauens­personen sowie einer Vertretung der operativen Leitung.

Alexandra Gasser, Leiterin Zentrale Dienste, und Hansruedi Küng, Leiter Betriebe Immensee, führen das operative Geschäft der Wohn­siedlung mit den rund 40 Mitarbeiter­innen und Mitarbeitern. Sie sind für die Bewohner­innen und Bewohner der Wohnsiedlung täglich im Einsatz, nehmen daneben aber auch zu einem grossen Teil viel­seitige Aufgaben für die Missions­gesell­schaft Bethlehem SMB und deren Mitglieder am Standort Immensee wahr.

Operative Leitung

Hansruedi Küng
Leiter Betriebe Immensee
Alexandra Gasser
Leiterin Zentrale Dienste

Generalrat der Missionsgesellschaft Bethlehem

Ludovic Nobel
Generaloberer SMB
Emilio Näf
Generalvikar SMB
Josef Meili
Generalrat SMB

Vorstand Verein Missionshaus Bethlehem (VMB)

Patrice Riedo
Präsident
Ludovic Nobel
Vizepräsident, Generaloberer
Rochus Freitag
Liegenschaften
Walter Rupf
Finanzausschuss
Sandra Iten-Hodel
Pflege und Betreuung
Alexandra Gasser
Leiterin Zentrale Dienste (beratend)

Baukommissionsausschuss

Stefan Kaiser
Projektleiter BKA
Hansruedi Küng
Leitung Facility Management
Patrice Riedo
Geschäftsführer, Generalökonom
Alexandra Gasser
Leiterin Zentrale Dienste

Die bewegte Geschichte der Missionsgesellschaft Bethlehem SMB

Seit 1896 befindet sich der Hauptsitz der Missions­gesell­schaft Bethlehem in Immensee im Kanton Schwyz. Von hier zogen die katho­lischen Priester und Brüder seit 1924 in die entlegensten und ärmsten Winkel dieser Welt. Sie brachten den Menschen das Christen­tum näher, gründeten Schulen und Werk­stätten, errichteten Kirchen und Spitäler und unter­richteten Kinder und Erwachsene.

In ihrer Blüte­zeit in den 60er-Jahren hatte die SMB gegen 400 Mitglieder und ihr Tätig­keits­gebiet erstreckte sich über vier Kontinente. Ob Simbabwe, Taiwan, Peru, Mosambik, China, Kolumbien oder die Philippinen: Für die Immenseer Missionare war zum Helfen kein Weg zu weit. Zuhause im Kanton Schwyz waren ein Gymnasium sowie diverse haus­eigene Gewerbe­betriebe wie Druckerei, Schreinerei, Schlosserei und Gärtnerei entstanden.

Bildimpressionen aus dem SMB-Archiv

Drei SMB-Missionare hoch zu Ross in Qiqihar in China: Anton Jörg, Emil Weber und Ernst Manhart (von links). (Archiv SMB)
Eugen Imhof (1899–1934) unterrichtet chinesische Knaben in Latein, aufgenommen zwischen 1926 und 1934. (Archiv SMB)
Blick auf die Stadt Qiqihar in China mit der von der Missionsgesellschaft Bethlehem erbauten St.-Michaels-Kathedrale. (Archiv SMB)
SMB-Missionar Alfred Giger bei einer Zeremonie mit Menschen des indigenen Tao-Volkes auf der taiwanesischen Orchideeninsel. (Archiv SMB)
Karl Gähwyler gibt Lernenden in der SMB-Handwerkerschule in Taitung in Taiwan Instruktionen beim Mauerbau. (Archiv SMB)
Die von Julius Felder geplante und gebaute neue Kirche der Pfarrei Changpin in Taiwan. (Aufnahme von 1967).
Der von der SMB ausgebildete Katechist S. Mashoko spricht 1970 in Gweru im heutigen Simbabwe zu Kindern und Frauen. (Archiv SMB)
Walter Breu von der SMB steht 1980 mit Einheimischen an den Gräbern von im Konflikt getöteten Mitbrüdern in Driefontein in Simbabwe. (Archiv SMB)
Der ehemalige Hauptbau des Missionshauses in Immensee im Entstehen, aufgenommen um 1904. (Archiv SMB)
Einst Ferienhaus, heute Armeeunterkunft: Das von der SMB erbaute Barralhaus auf dem Simplon. (Archiv SMB)