Biografie Mikhail Makhnach
Mikhail Makhnach, geboren im Jahr 2001, begann im Alter von fünf Jahren Violoncello zu spielen und entwickelte früh eine künstlerische Stimme, die sich durch Ausdruckstiefe und klangliche Sensibilität auszeichnet.
Seine Ausbildung erhielt er an der Gnessin-Spezialmusikschule in Moskau sowie an der Gnessin-Musikakademie und am Moscow State Tchaikovsky Conservatory, wo er neben dem solistischen Repertoire auch eine enge Verbindung zur Kammermusik entwickelte.
Künstlerische Impulse prägten ihn durch internationale Meisterkurse, unter anderem an der Kronberg Academy, sowie durch die Zusammenarbeit mit bedeutenden Musikern wie Mischa Maisky, David Geringas und Jérôme Pernoo.
Er ist Preisträger zahlreicher bedeutender internationaler Wettbewerbe, darunter der Antonio Janigro International Cello Competition, der Sviatoslav Knushevitsky International Cello Competition, der Klaipeda International Cello Competition sowie des Semen Kozolupov Cello Competition und wurde zudem mit dem Kulturförderpreis des Bürgermeisters von Moskau ausgezeichnet.
Als Solist und Kammermusiker trat er in renommierten Sälen wie dem Grossen Saal des Moskauer Konservatoriums, dem Tchaikovsky Concert Hall, dem Bolshoi Theatre und dem Zaryadye Concert Hall auf und konzertierte international in Europa. Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet er sich intensiv der Kammermusik und tritt regelmässig auch mit Orchester auf.
Biografie Lucrezia Liberati
Die 1997 in Viterbo geborene Lucrezia Liberati verfolgt einen musikalischen Weg, der von einer ständigen künstlerischen Erkundung in internationalen Kontexten genährt wird.
Nach ihrem Abschluss mit Auszeichnung und besonderer Erwähnung am Conservatorio P. Mascagni in Livorno, wo sie bei Daniel Rivera und Maurizio Baglini studierte, zog sie nach Luzern, um den Masterstudiengang in Solo Performance bei Konstantin Lifschitz an der Hochschule Luzern – Musik zu absolvieren. Sie studiert derzeit im Master of Arts in Musikpädagogik bei HSLU.
Im Juni 2025 gab sie ihr Debüt im KKL Luzern mit dem Luzerner Sinfonieorchester unter der Leitung von Francesco Cagnasso, während sie 2024 ihre erste CD, Crossing Roads, beim Label Da Vinci Classics veröffentlichte – ein Projekt, das Adolf von Henselt, Clara Wieck-Schumann und Theodor Döhler gewidmet ist. Sie ist in italienischen und internationalen Festivals und Spielstätten aufgetreten, darunter die Tiroler Festspiele Erl, Piano City Milano, Cremona Musica, das Teatro Palladium in Rom und das Teatro Verdi in Pordenone. Sie wurde auch eingeladen, bei der Zeremonie der Cremona Musica Awards 2025 zu Ehren des Komponisten
Francesco Filidei aufzutreten, die im G. Arvedi Auditorium des Museo del Violino in Cremona stattfand.
Als Solistin hat sie mit dem Roma Tre Orchestra, dem Orchestra del Teatro Goldoni und der Camerata Musicale del Gentile zusammengearbeitet.
Als Finalistin des Premio Nazionale delle Arti gewann sie erste Preise bei mehreren nationalen und internationalen Wettbewerben, darunter Città di Firenze Premio Crescendo, Hella Siegrist Fonds und Silio Taddei Rotary Club Livorno.
Ihr Interesse an weniger bekanntem Repertoire und ihre Affinität zu literarischen Themen sind in einem Forschungsprojekt über den Komponisten Ottorino Respighi zusammengeflossen, durch das sie zum PhDProgramm in italienischer Klaviermusik am Conservatorio F. Venezze zugelassen wurde.
Programm
| Bénédiction de Dieu dans la solitude aus Harmonies poétiques und religieuses | Franz Liszt (1811–1886) |
| Sonata für Violoncello und Klavier in G | Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow (1873–1943) |
| - Lento - Allegro moderato | |
| - Allegro scherzando | |
| - Andante | |
| - Allegro mosso |
